50 Dienstjahre - Ortsfeuerwehr Hassel

Feuerwehr Hassel
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50 Dienstjahre

50 Jahre Feuerwehr Hassel
Montag, 5.11.1984
50 Jahre im Dienst am Bürger

Festveranstaltung zum Jubiläum der Hasseler Feuerwehr

Hassel/Sülze. Die Veranstaltung zum 50jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hassel erreichte am vergangenen Sonnabend ihren Höhepunkt. Im Dorfgemeinschaftshaus in Sülze fand eine Festveranstaltung statt, in deren Rahmen die noch lebenden fünf Mitbegründer geehrt wurden.
Ortsbrandmeister Hermann Heins begrüßte zu Beginn seine Feuerwehrmänner, die anwesenden Bürger von Hassel, die Kameraden aus den Ortsteilen, Vertreter des DRK und die Vertreter von Rat und Verwaltung, die Herren Dr. Wegner und Karl Gonsior mit ihren Damen. Er dankte den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben, ebenso auch den “Leinetalern”, die Musikanten, die dann bis spät in die Nacht für den guten Ton sorgten. Danach gab Ortsvorsteher Hans-Heinrich Averbeck einen geschichtlichen Rückblick über 50 Jahre Hassel und seine Feuerwehr. 50 Jahre Hassel, das heiße, daß sich in dem kleinen Dorf immer wieder Männer bereitgefunden hätten, um freiwillig gegen die Gewalt des Feuers anzukämpfen. Als Ortsvorsteher sei es ihm ein Bedürfnis, im Namen aller Bürger des Dorfes den Feuerwehrmännern für die geleistete Arbeit zu danken

In der Zeit von 1900 bis 1944 sind neben kleinen Wald- und Flächenbränden nur zwei Gebäudebrände bekannt. Beim Einmarsch der Alliirten 1945 wurde Hassel stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch Beschuß brannten mehrere Gebäude ganz oder teilweise ab. Kurz vor der kapitulation erhielt die Wehr noch eine zusätliche Motorspritze von der Wehrmacht.

Das Jahr 1975 mit seinen katastrophalen Waldbränden hat allen gezeigt, wie wichtig eine schlagkräftige Wehr ist. Der Zusammenschluß zur Stadt Bergen hat Hassel auf dem Gebiet des .
Leider gibt es von 1934 bis 1972 keinerlei Protokolle mehr. So mußten die Protokolle der politischen Gemeinde bemüht werden, um einige Daten aus diesen Jahren zu ermiteln. Die Gründung einer Feuerwehr im Jahre 1902 wurde zunächst nicht durchgeführt aus mangel an Leuten, Wasser und Feuerspritze. Es wurden lediglich alle Männer zwischen 17 und 55 Jahren zur Hilfeleistung verpflichtet.

Am 6. November 1934 endlich fanden sich 22 Männer zur Gründungsversammlung einer Feuerwehr ein. Am 8. November wurde dann anläßlich einer Gemeinderatssitzung der Bau  eines Spritzenhauses beschlossen. Am 13. April wurde bekanntgemacht, daß die Gemeinde Wolthausen, Hustedt und Hassel einen Feuerwehrbezirk bilden, die Gemeinde Hassel aber die Anschaffungskosten für die Wehr alleine trägt.

Feuerschutzes entschieden weitergebracht. Allein hätte die Gemeinde Ausrüstung und Ausbildung nicht schaffen könen.

“Wenn wir im Jubiläumsjahr ein neues Feuerwehrgerätehaus mit dem umgestalteten Dorfgemeinschaftshaus einweihen konnten, möchte ich Rat und Verwaltung sowie dem Feuerwehrkommando mit Stadtbrandmeister Albert Michaelis an der Spitze an dieser Stelle herzlich danken”, führte Averbeck aus.
Die Ehrenurkunde an fünf Mitbegründer der Hasseler Feuerwehr überreichte Karl Gonsior, stellvertretender Stadtdirektor. Auf unserem Foto sind (von links nach rechts) zu sehen: Wilhelm Timme, Gustav Averbeck, Heinrich Heins, Heinrich Timme, Heinrich Krüger. Ferdinand Ohlhoff, sechster im Bund der Mitbegründer, konnte an der Feier nicht teilnehmen.
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