Kriegsjahre - Hassel

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Kriegsjahre

Schützenverein > Vereinsgeschichte

Die Jahre des 2. Weltkrieges 1939-1945

Am 1. September 1939 meldet der Reichsrundfunk: "Angriff auf Polen, seit 4:45 Uhr wird zurückgeschossen"

Der zweite Weltkrieg war ausgebrochen.

Mit Beginn des zweiten Weltkrieges hörten viele Vereinstätigkeiten in deutschen Landen auf, bzw. wurden für lange Jahre komplett eingestellt. Auch die Schützenfeste gehörten dazu und fanden von 1939-1948 nicht mehr statt.

Sämtliche Vereinstätigkeiten waren verboten, somit auch die der Schützenvereine.

Ab dem 7. Mai 1945 erfolgte die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht.

Am 8. Mai 1945 war Kriegsende, ab 23:01 Uhr MEZ schwiegen die Waffen. Der schlimmste Krieg der Menschheitsgeschichte war zu Ende gegangen.

Hassel war von Kampfhandlungen weitestgehend verschont geblieben. Flüchtlinge des Ostens und Ausgebombte aus Hamburg hatten hier eine notdürftige Bleibe und zum Teil eine spätere Heimat gefunden.

An Toten und Vermissten hatte unser Dorf insgesamt 19 Männer zu beklagen, die nicht zurückkehrten.

Nach Kriegsende traf es das Dorf jetzt mit Plünderungen durch ehemalige KZ´ler, Gefangenen, Fremdarbeitern und anderen zusammengerotteten Banden aus Ostvölkern um so härter. Kaum ein Haus blieb verschont.

Frauen, alte Männer und Jugendliche trugen die Last der Zeit.

In all den Wirren gingen die Utensilien des Schützenvereins wie die Königskette, Aufzeichnungen, Listen und Protokolle verloren.

Allmählich beruhigten sich die Verhältnisse, Schwarzmarktgeschäfte waren das Gebot der Stunde, Zigaretten und Schokolade hieß die Zahlungseinheit und Schwarzschlachtungen, Schwarzbrennen und Viehdiebstahl waren an der Tagesordnung.

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