Sorde mit den Straßen - Hassel

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Sorde mit den Straßen

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Sorgen mit den Straßen

Aber es stellten sich auch bald Sorgen ein mit den Straßen und den Kosten, die die Erhaltung und den Ausbau der Wege und Chausseen möglich machen sollten. Da unterzeichnete am 19. September 1817 im Carlton-House in London der Prinzregent Georg für seinen Vater König Georg III. eine Verordnung, die die Verkehrssteuer, oder wie man damals sagte, das "Wegegeld" im Bereich des ehemaligen Königreiches Hannover regelte. Da also traten die bezeichneten Barrieren in Aktion. Da also machten sich die Chausseeinnehmerhäuser, die allenthalben an den Straßen errichtet wurden, und die wie heute bei der Bundesbahn die Blockstellen mit Zahlen deutlich kenntlich gemacht waren, bezahlt. Wie gesagt eines dieser Wegehäuser, in deren Seite zur Straße hin ein offener, durch Holzständer abgestützter Raum sich befand, war Grünewald.

Nachdem aber sich der Staat schließlich seine Meilenaufseher und Meilenwärter eingezogen hatte, waren für ihn auch die Wegehäuser praktisch wertlos geworden. Und damit beginnt die eigentliche Geschichte der alten "Hallerschenke" in Grünewld, die mit dem ehemaligen Wachtmeister der Garde du Corps, Heinrich Christian Ludewig Haller ihren Anfang nahm und die mit dem späteren Besitzer und Eigentümer, dem ehemaligen Wachtmeister im Artillerie-Regiment 19, Hans Timme, der nach 10 jähriger Kriegsgefangenschaft 1953 nach Grünewald heimgekehrt war, ihr Ende finden wird.

Hier also beeinflußt der berühmte "König Zufall" die interne Geschichtsschreibung des Hauses Grünewald mit einer Duplizität auf militärischer Ebene.

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